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Art Space City III

Art Space City  möchte Jugendliche dazu anleiten, sich aktiv mit ihren Lebens(t)räumen auseinanerzusetzen. Der Weg geht dabei über die Kunst.

Art Space City setzt im unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder, ihrer Stadt an. Auch hier gibt es Kunst zu entdecken und manchmal lohnt sich ein zweiter Blick auf die vermeintlich alltäglichen Dinge. Gemeinsam mit KunstvermittlerInnen Natalia Kot und wechselnden Künstlern unternehmen die Kinder und Jugendlichen gemeinsame Stadtspaziergänge, Atelierbesuche und selbstverständliche Ausstellungsbesuche der Kunsthalle Göppingen – bei welchen sie neue künstlerische Strategien kennenlernen und mit den künstlern selbst erproben. Die Gruppe bereitet sich schließlich auf eine Abschlusspräsentation mit Filmscreening in der Kunsthalle Göppingen vor.

Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren treffen sich jeden dritten Freitag im Monat. Nächster Termin ist der 16. Dezember 2016 um 16 Uhr in der Kunsthalle Göppingen. Dieser steht unter dem Motto „Readymade me“ und wird nach einer Tour durch die aktuelle Ausstellung mit Natalia Kot im Atelier mit Jochen Damian Fischer im Atelier fortgesetzt.

Das Projekt ist eine Kooperation der Kunsthalle Göppingen und des Hauses der Jugend, Göppingen. Es wird gefördert von Stiftung Erlebnis Kunst

 

 

 

Art Space City II. Ein Erfolgsprojekt setzt sich fort.

Bündnispartner: Freunde der Kunsthalle Göppingen, Haus der Jugend, Göppingen und VHS Göppingen

Vom 02. bis 06. November 2015 veranstaltete die Kunsthalle Göppingen in Kooperation mit dem Haus der Jugend und der VHS Göppingen einen Ferienworkshop, der sich an Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahre richtete.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung sowie dem Bundesverband der Schulfördervereine und ist Teil der bundesweiten Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung”, dessen Ziel es ist, auch sogenannten „bildungsbenachteiligten“ Kindern und Jugendlichen ein gutes Rüstzeug mit auf ihren Bildungsweg zu geben. Die Gewährleistung guter Bildung für alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von ihrer Herkunft – ist eine der großen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen. In Deutschland wachsen fast dreißig Prozent aller Kinder unter 18 Jahren in mindestens einer sozialen, finanziellen oder kulturellen Risikolage auf, die ihre Bildungschancen schmälert. Die Kunsthalle Göppingen engagiert sich gerade für diese Kinder und Jugendliche in ihrem Projekt ArtSpaceCity.

Bei dem Kunst-Caching-Workshop ArtSpaceCity, einer modernen Schnitzeljagd mit Tablet, gingen die Jugendlichen auf die Suche nach Kunstwerken in ihrer Umgebung.

Es galt Schätze zu finden sowie Rätsel und Aufgaben zu lösen, die stets einen Bezug zu den gesuchten Kunstwerken und ihren Künstlern haben. Dabei konnten die Jugendlichen ihr eigenes Wissen sowie ihre mediale und kreative Kompetenz einbringen. ArtSpaceCity bot die Möglichkeit, verborgene Winkel der Stadt zu erkunden, Altbekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und Orte zu betreten, die sonst nicht frei zugänglich sind. Mit einem eigenen künstlerischen Eingriff stellten die Jugendlichen die Gestaltung des öffentlichen Raums für einen Nachmittag auf den Kopf.

Das im März 2016 beginnende Folgeprojekt ArtSpaceCity II möchte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 13 Jahren nun über ein halbes Jahr lang die Möglichkeit bieten, sich selbst kreativ mit dem Stadtraum auseinanderzusetzen. Dabei werden ihnen neben den beiden Museumspädagogen auch unterschiedliche erfolgreiche Künstler/innen zur Seite stehen und mit ihnen unterschiedliche Praktiken und Techniken erproben. Die jungen Menschen begegnen Vorbildern und finden Begleitung und erlernen neue künstlerische Techniken. Dazu gehört die Fotografie, die Plakatgestaltung, die Architektur, der Film und vieles mehr. Der Bezugsort ist für die Kinder und Jugendlichen neben der Kunsthalle Göppingen auch ein Raum im Haus der Jugend, den sie selbst mit den neu erworbenen Fähigkeiten gestalten. Die forschende Auseinandersetzung mit dem Stadtraum geht den eigenen Interventionen der Künstler/innen und damit auch der Kinder stets voraus. Daher geht es immer auch um die Frage „Wie wollen wir leben?“. Daher ist auch ein Treffen der Jugendlichen mit den Stadtplaner/innen der Stadt Göppingen vorgesehen, bei dem die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Recherchen und ihre Anregungen vorstellen. Hierzu wird ihnen der Leipziger Künstler Benjamin Badock zuvor mit seinen Plattenbauten im Holzdruckverfahren die richtige Inspiration geliefert haben, wie aus starren Strukturen fröhliche Stadtlandschaften werden könnten. ArtSpaceCity II gründet auf dem inzwischen bewährten Bündnis mit dem Haus der Jugend, um allen Kindern die Teilhabe an kultureller Bildung zu ermöglichen.

 

Das Projekt ArtSpaceCity II wird gefördert durch die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. mit ihrem Projekt „Jugend ins Zentrum!” an dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt, das Bündnisse unterstützt, die mit Angeboten der kulturellen Bildung Kindern und Jugendlichen einen ersten Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen. „Selber machen!“ ist dabei die Devise – und so fördert „Jugend ins Zentrum!“ kulturelle Angebote aller künstlerischen Sparten, in denen Kinder und Jugendliche im wahrsten Wortsinne im Mittelpunkt stehen und sich aktiv mit den eigenen Lebens(t)räumen auseinandersetzen. Das Projekt ist konzipiert von Birgit Kulmer (Kunsthalle Göppingen) und wird umgesetzt von Natalia Kot (Museumspädagogin) und Jochen Damian Fischer (Künstler und Erzieher) aus Stuttgart.

 

 

 

Art Space City

Vom 02. bis 06. November 2015 veranstaltete die Kunsthalle Göppingen in Kooperation mit dem Haus der Jugend und der VHS Göppingen einen Ferienworkshop, der sich an bildungsbenachteiligte Jugendliche von 12 bis 16 Jahre richtete.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung sowie dem Bundesverband der Schulfördervereine und ist Teil der  bundeweiten Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung”. Hierbei fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Angebote werden von lokalen Einrichtungen und Vereinen, die sich in Bündnissen für Bildung zusammenschließen, umgesetzt. Die Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven mit, um die Kinder und Jugendlichen da abzuholen, wo sie tatsächlich sind. So sollen spielerisch ganz neue Bildungschancen und Perspektiven auf den eigenen Lebensraum eröffnet werden.

Bei dem Kunst-Caching-Workshop ArtSpaceCity, einer modernen Schnitzeljagd mit Tablet, gehen die Jugendlichen auf die Suche nach Kunstwerken in ihrer Umgebung.

Es galt Schätze zu finden sowie Rätsel und Aufgaben zu lösen, die stets einen Bezug zu den gesuchten Kunstwerk und ihren Künstlern haben. Dabei konnten die Jugendlichen ihr eigenes Wissen sowie ihre mediale und kreativen Kompetenz einbringen. ArtSpaceCity bot die Möglichkeit, verborgene Winkel der Stadt zu erkunden, Altbekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und Orte zu betreten, die sonst nicht frei zugänglich sind. Zusammen mit der Künstlerin Kathleen Jahn erproben sie beim Fotografieren neue Perspektiven auf die Stadt.

Mit einem eigenen künstlerischen Eingriff stellen die Jugendlichen die Gestaltung des öffentlichen Raums für einen Nachmittag auf den Kopf. Zum Abschluss des Workshops, am 6.November ab 13 Uhr, waren Verwandte und Freunde, die gern sehen und hören wollten, was die Kunstjäger so alles eingefangen haben, eingeladen, an einer von den Jugendlichen selbst geführten Kunst-Caching-Route teilzunehmen.

Der Ferienworkshop ArtSpaceCity war kostenlos. Mittagessen und eine Wochenkarte für den Göppinger Stadtverkehr (bei Bedarf) waren inklusive. Der Ferienworkshop wird von der Museumspädagogin Natalia Kot (Kunsthalle Göppingen) und der pädagogischen Fachkraft Christian Rausch betreut.

 

 

 

 

 

Förderer und Partner des Projekts: